NFL 2000 - SUPER BOWL XXXV

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NEW YORK GIANTS - BALTIMORE RAVENS 7 : 34

Wie zu erwarten war, begann das Spiel mit einem Abtasten. Zuvor wurden die Fans im ausverkauftem Raymond James Stadium musikalisch unterhalten. In der Pregame-Show traten bekannte Künstler auf, so unter anderem Sting, die Rockgruppe STYX und die Grilgroup PYT. Die Nationalhymne sangen die Backstreet Boys und das Lied “America is beautyful” zum 225. Jahrestag der Unabhängigkeit der USA sang Ray Charles.

QUARTER 1:

Den ersten kleinen Erfolg hatten die New York Giants zu feiern. Sie gewannen die Platzwahl und entschieden sich wie fast die meisten Teams für den Ballbesitz. Doch ihre erste Angriffsserie brachte keinen Erfolg. Nach einer Offside-Strafe durch DT S. Adams waren es zwar nur fünf Yards zu einem neuen Ersten Versuch, doch die Defense der Baltimore Ravens ließ kein weiteres Yard zu und zwang die Giants so zum Punt. Aber die Offense der Ravens tat sich zunächst genauso schwer. QB T. Dilfer versuchte es mit drei Pässen, aber nur einer über vier Yards fand sein Ziel. Auch die jeweils nächsten Angriffsserien endeten mit Punts und als die Giants auch im dritten Anlauf nicht mehr als ihr erstes First Down schafften, kamen die zu einem guten Punt-Return durch WR Je. Lewis. Er schaffte es bis zur 22-Yard-Linie der Giants, aber eine Holding-Strafe gegen DB C. Harris warf wieder bis zur 41-Yard-Linie zurück. Nach einem kurzen Lauf von RB Ja. Lewis folgte das erste Big Play. Dilfer fand mit einem tiefen Pass auf WR B. Stokley über 38 Yards den Weg in die Endzone der Giants. So stand es nach gut acht Minuten bereits 7:0 für die Ravens. Der Rest des ersten Viertels ist schnell erzählt. Keines der beiden Teams schaffte noch ein weiteres First Down und so ging der Spielabschnitt mit vielbeschäftigten Puntern zu ende.

QUARTER 2:

Das zweite Viertel begann wie das erste geendet hatte. Zwar erreichten die Ravens nun auch ihren ersten First Down, aber beide Teams waren wieder zum Punt gezwungen. So begannen die Giants ihren nächsten Angriff an der eigenen 40-Yard-Linie. Zwar hielt die Defense der Ravens weiter, aber zwei dumme Strafen brachten die Giants zehn Yards nach vorne. Nach einem unvollständigen Pass versuchte QB K. Collins es wieder damit, doch LB R. Lewis (der spätere MVP dieses Spiels) fälschte den Ball nach oben ab und diesen fing sein Teamkollege LB J. Sharper und sicherte ihn an der eigenen 47-Yard-Linie. Doch die Giants hatten danach gleich wieder ihre Chance. Dilfer fand keinen freien Receiver im nächsten Spielzug und warf den Ball unkontrolliert weg. Diesen schnappte sich LB J. Armstead und trug ihn zum Touchdown zurück. Doch es lagen Flaggen auf dem Feld und die Referees entschieden ein wenig überraschend für alle auf eine Holding-Strafe gegen DT K. Hamilton. Natürlich nahmen die Ravens diese Strafe an und blieben so in Ballbesitz. Aber mehr schafften sie in diesem Angriff auch nicht und mussten den Ball dann wenig später wieder per Punt abgeben. Der Angriff der Giants fand aber immer besser ins Spiel. Nach einer Holding-Strafe an der eigenen 8-Yard-Linie beginnend, schafften sie First Down nach First Down und kamen so bis hinter die Mittelline. Aber mehr war nicht drin, es folgte ihr siebter Punt in diesem Spiel, die Ravens starteten ihren nächsten Angriff an der eigenen 12-Yard-Linie. Nach einem kurzen Pass von Dilfer und einem Lauf von Ja. Lewis brachte Dilfer das nächste Big Play an. Er fand im dritten Versuch (und noch zwei Yards) seinen freien Mann, WR Q. Ismail, auf der linken Seite, der nur noch ganz knapp von der Defense der Giants gestoppt werden konnte auf seinem Weg zum möglichen Touchdown. Die Ravens (jetzt an der 36-Yard-Linie der Giants) vertrauten dann wieder ihrem konventionellen Spiel und nach dem kein neuer Erster Versuch erreicht wurde, trat K M. Stover auf den Plan. Er verwandelte seinen Fieldgoal-Versuch aus 47 Yards sicher zum 10:0. Aber noch waren 100 Sekunden in der ersten Halbzeit zu spielen und die Giants brachten jetzt immer vier Wide Receiver aufs Feld. Ohne Huddle kamen sie so schnell bis an die 29-Yard-Linie der Ravens. Von dort aus versuchte Collins einen tiefen Pass, aber dieser landete in der Doppeldeckung der Ravens, DB C. McAlister fing die zweite Interception und sicherte so die Zehn-Punkte-Führung zur Halbzeit. In dieser traten dann in der von MTV und CBS produzierten Show dann u. a. Aerosmith, N´SYNC, Mary J. Blidge und Britney Spears auf.

QUARTER 3:

Der erste Angriff der Ravens in der zweiten Halbzeit wurde schnell von der Giants-Defense gestoppt (Dilfer musste sogar mit einer Verletzung an der linken Hand das Spielfeld verlassen), aber im eigenen Angriff haperte es weiter. Zwar schaffte Collings mit einem eigenen Lauf und einem Pass auf WR I. Hilliard ein neues First Down, doch danach kassierte er zunächst einen Sack von DE M. McCrady und sein nächster Pass landete in den Armen DB K. Herring. Nach dieser dritten Interception kamen die Ravens an der 41-Yard-Linie der Giants wieder in Ballbesitz, aber auch unter der Regie von QB T. Banks sprang nicht mehr heraus. Auf das Laufspiel über Ja. Lewis vertrauend kamen sie bis zur 24-Yard-Linie, von dort verschoss dann aber Stover sehr deutlich seinen Fieldgoal-Versuch aus 41 Yards. So blieb der Fehler von Collins ohne Konsequenzen. Die jeweils nächsten Drives beider Teams endeten mit Punts. So kam es dann vier Minuten vor dem Ende des dritten Viertels zu einem neuen SUPERBOWL-Rekord: Als P K. Richardson wieder den Ball zu den Giants schoss, war es der 16. in diesem Spiel. Aber nach einem Return von RB T. Barber, der zum ersten Mal wieder die Returns lief (trotz seines gebrochenen Arms), kam New York an der eigenen 44-Yard-Linie in Ballbesitz. Die nächsten Minuten sollten es dann in sich haben. Der erste Spielzug der Giants endete mit der vierten Interception von Collins. Dieses Mal fing DB D. Starks diesen Ball nicht nur ab, er trug ihn über 49 Yards direkt zum Touchdown zurück. Nach dem Extrapunkt stand es nun 17:0 für die Ravens und das Spiel schien entschieden zu sein. Aber die Giants hatten dann ihre dritte Chance zum Comeback. WR R. Dixon trug (wie im ersten Playoff-Spiel gegen die Philadelphia Eagles) den anschließenden Kickoff von Stover über 97 (!) Yards zum Touchdown zurück. Damit schafften die Giants sofort eine Antwort. Es keimte wieder Hoffnung unter den Spielern, den Fans und den meisten Beobachtern auf, dass das Spiel noch einmal spannend wird. Doch diese Hoffnung beendeten die Ravens auf ihre Art. Den Kickoff von K B. Daluiso trug nun Je. Lewis über 84 (!) Yards zum nächsten Touchdown. Das gab es noch nie in einem SUPERBOWL. Zwei Kickoffs nacheinander, die zum Touchdown returniert wurden. Dazu gab es innerhalb von 36 Sekunden 21 Punkte. Aber selbst aus diesem “Duell” gingen die Ravens mit 14:7 als Sieger hervor. Danach war wohl der letze Wille der Giants endgültig gebrochen.

QUARTER 4:

Ins letzte Viertel ging man dann wieder standesgemäß mit dem Austausch von Punts. Dabei hatten die Ravens immer die bessere Feldposition für sich. So kamen sie dreizehn Minuten vor dem Ende an der 38-Yard-Linie der Giants in Ballbesitz. Kurze Läufe von Ja. Lewis brachten sie nach vorne und nahmen Zeit von der Uhr. Dazu brachte Dilfer, der trotz seiner Verletzung weiter spielen konnte, einen langen Pass an. So standen sie dann plötzlich drei Yards vor der Endzone der Giants. Im nächsten Spielzug tankte sich dann Ja. Lewis nach links zur Goalline durch, verlor aber dort den Ball. Die Referees erkannten aber trotzdem auf Touchdown. Die Giants ließen diesen zwar per Fernsehbeweis anfechten, aber die Entscheidung wurde nicht mehr geändert. So stand es damit 31:7. Den anschließenden Kickoff wollte Dixon dann wohl wieder bis zum Touchdown returnieren, aber er verlor dabei den Ball, den sich die Ravens eroberten. Wieder an der 34-Yard-Linie der Giants schaffte Ja. Lewis per Lauf das nächste First Down. Zwei weitere brachten ihn dann über die 100-Yard-Grenze. Die wenigstens hätten erwartet, dass es ein Spieler schafft, gegen die beiden besten Laufverteidigungen 100 Yards zu erzielen. Mit seinen Läufen brachte er dann für Stover eine gute Feldposotion, die dieser dann aus 34 Yards zum Endstand von 34:7 nutzte. Danach ließen es beide Teams ruhig ausklingen. Insgesamt gab es in diesem Spiel 21 Punts, elf für New York und zehn für Baltimore.


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